DFL: Torlinientechnik rückt näher

„Bis zum März 2014 werden wir eine Grundsatzentscheidung über die Einführung der neuen Technik fällen und den Clubs bis dahin eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen“, erklärte der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) Reinhard Rauball im Anschluss an die Mitgliederversammlung, an der 35 Bundesligaclubs teilgenommen haben. Die Vertreter des HSV konnten wegen des Sturmtiefs Xaver nicht nach Frankfurt/Main reisen.

Pressemitteilung der DFL

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„Wir können nach dieser Grundsatzentscheidung über eine mögliche vorzeitige Einführung technischer Hilfsmittel bereits ab der Saison 2014/2015 befinden“, ergänzt DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb Andreas Rettig. Bislang wurde der Einsatz der Torlinientechnik in der Bundesliga vor 2015/2016 kategorisch ausgeschlossen.

Bis zum März 2014 soll eine Expertenkommission der DFL Erfahrungswerte mit der Technologie auswerten, die schon in nationalen Ligen der Niederlande und in England ebenso eingesetzt wird, wie auch bei der anstehenden Klub-WM in Marokko. Nach der Analyse in den Bereichen Investitionsvolumen, Geschwindigkeit, Infrastruktur, Zuverlässigkeit und Genauigkeit sollen die Mitglieder des Ligaverbandes entsprechend informiert werden.

In letzter Zeit war die Sehnsucht nach technischen Hilfsmittel im Fußball immer größer geworden, vor allem da sich Fehlentscheidungen häufen. So wurde ein klares Tor von Hoffenheims Kevin Volland am ersten Spieltag beim 3:3 gegen den SC Freiburg nicht anerkannt, das Phantomtor von Stefan Kießling, an dem ebenfalls die TSG Hoffenheim beteiligt war, ist sicher am heißesten diskutiert worden.

Zuletzt traf es auch den 1. FC Nürnberg. Bei der 1:3-Pleite in Mönchengladbach zischte ein Club-Kopfball von der Latte Richtung Torlinie, ob der Ball in vollem Umfang dahinter gelandet war, konnte auch mit diversen Zeitlupen nicht ermittelt werden. Die Unparteiischen entschieden auf Weiterspielen, es wäre das 2:2 gewesen.

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