Wolf zurück zu Werder Bremen?

Andreas Wolf möchte zurück in die Bundesliga. Im Moment steht der 31-jährige beim AS Monaco unter Vertrag, wurde im Steuerparadies vom Kapitän zum Reservisten degradiert, Wolf wurden einige teure Stars vor die Nase gesetzt. Beißt der Wolf bald wieder bei Werder?

Rund 180 Millionen € hat der Club aus dem Fürstentum zu Beginn der laufenden Saison in neue Kicker investiert, unter anderem spielt auch der kolumbianische Stürmerstar Falcao regelmäßig vor den Augen der Grimaldi-Familie.

Die Aufstellung in Montpellier: Mal wieder ohne Wolf (Foto: www.facebook.com/pages/AS-MONACO-FC-OFFICIEL)

Die Aufstellung in Montpellier: Mal wieder ohne Wolf (Foto: www.facebook.com/pages/AS-MONACO-FC-OFFICIEL)

Wolf absolvierte von 2001-2011 immerhin 228 Bundesligapartien für den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen und führte Monaco in der letzten Spielzeit als Kapitän zurück in die Ligue 1, die oberste französische Spielklasse. Im Interview mit der „Welt“ hat Wolf jetzt über seine Comeback-Wünsche Richtung Bundesliga gesprochen.

„Man muss sich nicht schämen, wenn man gegenüber Ricardo Carvalho oder Eric Abidal den kürzeren zieht“, erklärt Wolf seine Rück vrsetzung auf die Ersatzbank. „Die spielen schließlich auf Weltklasseniveau. Es war mir klar, dass es gegen sie nicht einfach wird. Bei meinen bisherigen Vereinen habe ich mich zudem immer durchgesetzt, weshalb die Situation für mich gerade Neuland ist. Aber ich muss das so akzeptieren. Ich werde weiter kämpfen und meine Chance suchen. Ich weiß, dass es sich vor allem in Monaco alles sehr schnell ändern kann.“

Da Wolf nicht von Trainer Claudio Ranieri zum Kapitän bestimmt worden war, sondern von der Vereinsführung, war das Verhältnis zwischen Coach und Wolf nie besonders gut. „Wegen der sprachlichen Barriere war das am Anfang gar nicht so einfach als Kapitän, aber es hat doch gut funktioniert“, so Wolf.

„Bis heute sagen manche Jungs und auch andere Leute im Club, dass sie noch nie so einen Kapitän erlebt haben. Das gibt mir natürlich die Bestätigung, dass ich einiges richtig gemacht habe. Aber ich kann auch gut nachvollziehen, dass Abidal jetzt der Kapitän ist. Er ist ein Franzose, hat schon mal für Monaco gespielt und sehr viel Erfahrung. Es war für mich schon in der Vorbereitung klar, dass es schwer werden würde, schließlich standen plötzlich Joao Moutinho, Falcoa und Abidal in der Kabine.“

Wolf hat im Monaco noch einen Vertrag bis Sommer 2015, der üppig dotiert ist. Trotzdem setzt der Abwehrspieler lieber auf einen Stammplatz, anstatt den Kontrakt auf der Ersatzbank oder der Tribüne abzusitzen. „Wenn es passen würde, würde ich natürlich auch eine neue Herausforderung annehmen. nicht in der Zweiten Liga. Unabhängig vom 1. FC Nürnberg, bei dem ich jahrelang Kapitän war, gab es bislang aus meiner Richtung noch keine Wechselsignale. Man könnte aber über alles sprechen, wenn sich etwas ergeben würde.

Bislang gab es noch kein Angebot, ich habe die Situation auch nicht gesucht. Viele Vereine kennen meine Lage ich hier ja auch gar nicht. Aber die Bundesliga ist immer interessant, da würde ich gern noch einmal spielen. Es ist vielen bestimmt klar, dass ich einem Club auch helfen kann, ich habe schließlich zehn Jahre in der Bundesliga gespielt. Auch in Bremen haben sie noch alle meine Nummer und können mich gerne kontaktieren. Aber ich mache mir da keinen Stress und versuche erstmal mich in Monaco wieder ins Team zu kämpfen.“

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