Real Madrid verbannt Christen-Kreuz aus Wappen

Real Madrid hat mit der National Bank of Abu Dhabi einen lukrativen Sponsorenvertrag abgeschlossen.

Sccreenshot kurier.at

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Titel „Eine strategische Allianz mit einer der prestigeträchtigsten Institutionen der Welt“ überschrieb Real-Präsident Florentino Perez den Deal. Und bei so einem potenten Geldgeber muss man natürlich ganz besonderes Fingerspitzengefühl beweisen.

Bei der offiziellen Verlautbarung der Vertragsunterschrift präsentierte die Bank eine Real-Madrid-Kreditkarte. Ein kleines Detail, das an Reals Wappen verändert worden ist, war auf den ersten Blick gar nicht auffällig.

So wurde das kleine Kreuz, das auf der Krone des Vereinsemblems platziert ist, schlicht eliminiert. Aus Rücksicht auf die Gefühle der arabischen Bankkunden sollen die Königlichen das christliche Symbol aus dem Wappen verbannt haben, vermutet die stets gut informierte Haus- und Hofpostille Reals, die Sportzeitung „Marca“. Dadurch sollen die muslimischen Geldgeber nicht in ihren religiösen Empfindungen verletzt werden.

In Zukunft wollen die Fußballer Reals bei ihren Spielen aber trotzdem weiter das Originalwappen auf dem Trikot tragen. Bereits vor zwei Jahren wurde das Kreuz im Wappen schon einmal geopfert, der Spitzenklub aus der Primera División stellte damals das „Real Madrid Ressort Island“ vor. Dieser Fußballvergnügungspark sollte in den Vereinigten Arabischen Emiraten errichtet werden, das Projekt wurde aber inzwischen auf Eis gelegt.

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