Energie Cottbus: Abschiedsinterview mit Ex-Trainer Rudi Bommer

Nachdem Rudi Bommer und der FC Energie Cottbus ihre Zusammenarbeit beendet haben, gab der Trainer auf der Club-Website ein Abschiedsinterview.

Darin verrät Bommer, dass er sich bei der Verabschiedung seiner Mannschaft bedankt und seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht habe, dass das Team wieder zurück in die Erfolgsspur finden werde. Es sei eine angenehme Arbeit mit der Mannschaft gewesen.

Er habe sich vor allem auch bei seinem Funktionsteam, den Gremien und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken wollen. Es sei zu jeder Zeit eine familiäre und respektvolle Atmosphäre gewesen. „Taktvoll, zielführend und konstruktiv war vor allem die hervorragende und enge Kooperation sowie Abstimmung mit dem Präsidenten Ulrich Lepsch“, erklärte Bommer.

Nach der 0:1-Niederlage daheim gegen Bochum waren die Lausitzer am Freitag zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Bommer: „Daraufhin bin ich am Samstag zu meiner Familie gefahren und habe mit ihr die Situation erläutert. Ich habe immer unterstrichen, dass ich mich nicht an meinen Posten klammern werde. Wenn ich das Gefühl habe, dass es nicht mehr geht, dann werde ich auf den Verein zugehen. In dernnächsten Spielen wird der Druck auf das Team sehr hoch sein, es sollte deshalb vor jeder Partie um die drei Punkte, den Verein und nicht um den Kopf des Trainers gehen. Die Mannschaft bekommt fast täglich Zahlen um die Ohren gehauen: schlechtester Saisonstart, Pleiteserien, Torlosspiele, Tabellenplatz etc. Der Trainer ist meistens der Adressat, aber das ist auch für die Spieler ein sehr großer Ballast. Auch das Präsidium ist parallel zu dieser Erkenntnis gekommen, so dass die Trennung in der Tat in beiderseitigem Einvernehmen geschehen ist.“

Bommer will sein Engagement bei Energie in jedem Fall in guter Erinnerung behalten: „Ich habe die Region lieben und schätzen gelernt, das hängt sehr mit den Menschen zusammen, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ich hin und wieder als Gast im Stadion der Freundschaft sitzen werde, um dem FC Energie und den handelnden Personen die Daumen zu drücken. Ich hatte beim FC Energie wirklich eine schöne Zeit und danke auch allen Fans für deren tolle Unterstützung.“

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