Fortuna Düsseldorf: Mike Büskens darf weiterwurschteln

Da Fortunas Gremien weiterhin von der Arbeit ihres Trainer Mike Büskens überzeugt sind, darf der erfolglosen Coach bis auf weiteres weiterwurschteln. Gestern Abend informierten Fortunas Aufsichtsrat und Vorstand die Öffentlichkeit mit einer entsprechenden Pressemitteilung:

„Vorstand und Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf haben am Dienstagabend in einer gemeinsamen Sitzung die aktuelle sportliche Situation des Vereins intensiv erörtert. Die Gremien sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass sie von der Arbeit von Mike Büskens weiterhin überzeugt sind und er Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf bleibt.

Trotz der momentan nicht zufriedenstellenden sportlichen Situation sind beide Gremien davon überzeugt, dass die sportliche Leitung die geeigneten Mittel findet, die Mannschaft aus dieser Lage herauszuführen.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in einer späteren Beratung die Frage der Nachfolge Wolf Werners als Vorstand Sport diskutiert und ist hier einstimmig zu einer personellen Entscheidung zum 1.1.2014 gekommen. Dazu wird es bis zum Ende dieser Woche eine offizielle Erklärung geben.“

Büskens hatte am Nachmittag rund 75 Minuten mit seiner Mannschaft auf dem Trainingsplatz verbracht und sagte dem „Express“: „Meine Eltern haben mich so erzogen, dass ich ein ehrlicher Mensch bin. Deshalb ist es für mich wichtig, dass ich jeden Tag in den Spiegel gucken kann. Ich weiß nicht, ob das alle können.“

Während Büskens unter der Dusche stand, wurde über dessen Zukunft beraten, der Trainer selbst wurde zunächst nicht über den Stand der Dinge informiert.

Außerdem haben die Düsseldorfer mal wieder Ärger mit den eigenen Fans. Bei der peinlichen 0:1-Pleite in Aalen flogen aus dem Fortunablock Feuerwerkskörper und Bengalos (teilweise sogar aufs Spielfeld).

Der Aalener Securityservice hatte es trotz akribischer Leibesvisitationen nicht geschafft, die zündelwilligen Düsseldorfer Zuschauer heraus zu filtern. So soll zudem eine größere Anzahl von so genannten Fans ohne Kontrollen ins Stadion gekommen sein, weil sie die Eingangstore gestürmt hatten.

Peter Frymuth war bitter enttäuscht von den eigenen Fans: „Diese Leute schaden dem Verein, das werden wir nicht dulden, wir werden in aller Schärfe gegen die Chaoten vorgehen.“ Das Spiel musste mehrere Male unterbrochen werden, jetzt wartet auf die Düsseldorfer erneut eine hohe Geldstrafe.

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