FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf

Erst vor einer Woche unterzeichnete der Zweitligist FSV Frankfurt einen Sponsorenvertrag mit der Saudi-Arabischen Fluggesellschaft „Saudia“. Die Fluglinie befördert keine israelischen Staatsbürger, weshalb sie als antisemitisch eingestuft wird.

Daraufhin meldete sich in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ DFL-Präsident Reinhard Rauball zu Wort: „Es darf kein Zweifel aufkommen, dass der deutsche Fußball keine Diskriminierung duldet. Vor diesem Hintergrund wäre es ein klares Signal, wenn der Club, wie bereits angekündigt, das Engagement von Saudia noch einmal überprüft und die Partnerschaft beendet.“

FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf

FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf (Foto: saudiairlines.com)

Danach teilte der Club vom Bornheimer Hang mit, dass das Vertragsverhältnis seitens des FSV Frankfurt unverzüglich beendet werde, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten. Heute war es dann tatsächlich so weit, auf der Homepage veröffentlichten die Frankfurter folgende Meldung:

„Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt und ‚Saudi Arabian Airlines‘ lösen ihre Partnerschaft mit sofortiger Wirkung einvernehmlich auf. Trotz Aufforderung des FSV zu einer Stellungnahme im Zusammenhang mit den in den Medien geäußerten Vorwürfen verwies ‚Saudi Arabian Airlines‘ als staatliche Fluggesellschaft auf die Saudische Botschaft in Berlin. Aus diesem Grund haben beide Seiten beschlossen, das Vertragsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen.“

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