Kategorie-Archiv: Doping

DFB will Dopingkontrollen

In dieser Spielzeit wurden vom DFB bereits Trainingsblutkontrollen eingeführt, in Zukunft soll das auch nach Spielen der Fall sein.

Der Vorsitzende der Antidopingkommission des DFB, Rainer Koch, will eine entsprechende Entscheidung im Herbst verkünden. Wilfried Kindermann, ehemaliger Arzt der Fußballnationalmannschaft, erklärte in der Sport Bild: „Schon auf der letzten Sitzung im März haben wir nicht nur die Blutkontrollen nach dem Training durch die NADA vorgeschlagen, sondern auch über Bluttests nach Spielen gesprochen. Vielleicht wird es eine zeitliche Verzögerung geben, aber ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass der DFB bald auch die Blutkontrolle nach Spielen in die Tat umsetzen wird.“

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Uwe Seeler wehrt sich gegen Dopingvorwürfe

Der Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Uwe Seeler wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, deutsche Fußballnationalspieler seien während der WM 1966 in England gedopt gewesen.

Im Rahmen der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Fußball Bundesliga erklärte Seeler in Berlin, dass er von Doping überhaupt nichts halte. „Ich habe weder gedopt, noch kenne ich jemanden, der das getan hat“, so Seeler.

Die Berliner Humboldt-Universität hatte in ihrem veröffentlichten Abschlussbericht „Doping in Deutschland von 1950 bis heute“ enthält auch eine Passage, in dem der frühere FIFA-Funktionär Mihailo Andrejevic behauptet, dass bei drei deutschen Fußballern am Ende der WM 1966 feine Spuren von Ephedrin nachgewiesen worden seien. In dem Forschungsprojekt, das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert wird, heißt es: „Es handelt sich hier um sportrechtliche Dopingvergehen.“

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DFB weist Anschuldigungen von sich

In der Studie über „Doping in Westdeutschland“ existieren auch Doping-Anschuldigungen gegen Akteure aus dem deutschen WM-Team von 1966. Diese Anschuldigungen hat der DFB jetzt vehement von sich die gewiesen.

Auf Nachfrage des Sportinformationsdienstes (sid) erklärte der DFB, dass der an der Sporthochschule Köln tätige Jura-Professor Martin Nolte sich in einer Studie intensiv mit dem Thema befasst habe und zu dem klaren Resultat gekommen sei, dass während der WM 1966 kein Dopingvergehen vorgelegen habe.

Die Studie vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die am Montag veröffentlicht worden war, hingegen beinhaltet, dass auch im deutschen Sport systematisch Amphetamine eingesetzt worden seien, auch Fußballprofis hätten die Aufputschmittel konsumiert.

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