Kategorie-Archiv: Premier League

Spielerberater sahnen ab

Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Fettes Jahr“ darüber, dass im deutschen Profifußball die Spieleragenten innerhalb einer Spielzeit über 100 Millionen € an Honoraren abgesahnt haben.

Spielerberater sahen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Spielerberater sahnen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Dies soll aus bisher unveröffentlichten Unterlagen der Deutschen Fußballliga (DFL) hervorgehen, die sich mit den finanziellen Daten der Saison 2013/14 beschäftigen. Auf Nachfrage wollte sich DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig nicht zu den Summen äußern. Bei ca. 70 Millionen € lagt die Summe, die vor vier Jahren an die Berater geflossen ist.

Bei Vertragsverlängerungen bekommen Spielerberater normalerweise zwischen fünf und 15 % des Jahresbruttogehalts ihrer Klienten. Zu gleichen Anteilen an Handgeld und Ablösesumme partizipieren die Berater sehr oft, wenn ihre Spieler den Club wechseln.

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André Schürrle: Mit Mourinho zur WM!

Nach Anlaufproblemen fühlt sich André Schürrle mittlerweile auf der Insel pudelwohl. Gegen Felix Magaths Fulham durfte der Stürmer des FC Chelsea zum ersten Mal seit Neujahr wieder in der Liga-Startelf auflaufen und ballerte beim 3:1 per Hattrick die Cottagers im Alleingang ab!

André Schürrle beim Torjubel (Foto: www.facebook.com/AndreSchurrle)

André Schürrle beim Torjubel (Foto: www.facebook.com/AndreSchurrle)

„Weil ich zu Beginn des Jahres wenig Spielpraxis bekam, musste ich einfach mehr machen”, gibt Schürrle in der Bild-Zeitung zu. „Und das habe ich getan. Ich habe vor und nach dem Training individuell gearbeitet. Wenn man wenig spielt, braucht man auch keine freien Tage. Also habe ich an freien Tagen auch nicht freigemacht, sondern bin privat in Fitnessstudios in London gegangen, war danach auch manchmal noch ein paar Bahnen schwimmen.“

Schürrle weiter: „Der Wechsel zu Chelsea und die Arbeit unter José Mourinho hat mich besser und stärker gemacht. José Mourinho hat mir nochmal verdeutlicht, dass man noch etwas mehr braucht an Robustheit – gerade in der Premier League. Das habe ich angenommen. Immer wenn ich gespielt habe. Auch wenn es nur zehn Minuten waren, wollte ich ihm zeigen, dass ich meine Aggressivität und Zweikampfführung verbessern will. Die Arbeit trägt jetzt Früchte.“

Mourinho bringt den Nationalspieler in WM-Form, so springt der Ex-Leverkusener auf jeden Fall auf den Flieger nach Brasilien. „Er hat sicherlich einen Anteil an meiner jetzt noch stärkeren Verfassung“, weiß Schürrle. „José Mourinho ist bekannt dafür, dass er Spieler ein bisschen reizt, kitzelt und anstachelt, um besser zu werden. Ich bin ein Spieler, der unbedingt besser werden und bei der WM ein sehr, sehr gutes Turnier spielen will.“

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FC Liverpool: 50 Jahre „You’ll never walk alone“

In diesen Tagen feiert das wohl legendärste Fußballlied der Welt „You’ll never walk alone“ sein goldenes Jubiläum. Denn im November 1963 wurden elf Textzeilen legendär.

Damals präsentiert der Stadionsprecher bei den Heimspielen der Liverpooler im berühmten Stadion an der Anfield Road die aktuellen Charts von Rang 1-10, Platz 1 dudelt anschließend auch durch die Boxen.

Am 2. November 1963 kicken die Reds gegen Leicester City und von Platz 1 der Hitliste grüßen „Gerry & The Pacemakers“ mit „You’ll never walk alone“. Die Band hat den nötigen Stallgeruch, kommt aus Liverpool, alle Mitglieder sind glühende Anhänger der Reds.

Das Wappen mit dem Kultsong!

Das Wappen mit dem Kultsong!

Auch zwei Wochen später beim 2:0-Triumph über den FC Fulham ist „You’ll never walk alone“ immer noch Spitzenreiter der Charts, so dass die Ballade erneut aufgelegt wird. Mittlerweile grölen die Treuesten auf der Kop-Tribüne mit biergeschwängerter Stimme lauthals mit. Erneut 14 Tage später ist die Liverpooler Band inzwischen von ihren Lokalrivalen den „Beatles“ von Platz 1 verdrängt worden, so dass vor der Partie gegen Burnley die Klänge von „She loves you“ durch die Lautsprecher hallen.

Nach Ende des berühmten „Beatles“-Songs wollen die 28.000 im Kop aber wieder „ihr“ Lied hören, nämlich „You’ll never walk alone“. Tausende Kehlen appellieren beim Einlauf der Teams an die Stadionregie „Where is our Song?“, die sofort reagiert und „You’ll never walk alone“ anspielt. Das gesamte Stadion stimmt in die Hymne mit ein. Ab jetzt nimmt der Siegeszug des Hits seinen Lauf…

Gerry Marsden, Kopf der Band, die den Song weltberühmt machte (seit Veröffentlichung der Originalfassung von 1945 wurden über 100 Coverversionen eingespielt), ließen den Song erstmalig im Liverpooler Cavern Club auf die Leute los: „Die Menschen hörten auf zu tanzen, sie starrten uns an. Doch als er fertig war, brach ein unglaublicher Jubel aus, die Leute hatten Tränen in den Augen. Dieser Song hatte sie berührt, wo kaum ein Lied hinkommt – in ihre Herzen“, so Marsden im Bonner „General Anzeiger“. An diesem Abend war auch Paul McCartney zu Gast im Cavern Club und verriet: „Zuerst dachte ich: Jetzt seid ihr vollkommen durchgedreht! Aber jetzt weiß ich es besser: dieses Lied ist einmalig.“

Im April 1989 ereignete sich in England das tragische Unglück von Hillsborough, bei dem 96 Liverpool-Fans darunter viele Kinder und Frauen während des FA-Cup-Halbfinales in Sheffield durch falsche Reaktionen von Ordnern und Polizei zu Tode gekommen waren. Vor dem FA-Cup-Finale im Londoner Wembley Stadion gegen den Lokalrivalen FC Everton sollte Marsden im Gedenken an die Opfer die Liverpooler Clubhymne singen.

„Als ich das Lied anstimmen wollte, brach ich in Tränen aus“, erinnert sich Marsden. „Doch die Stimmen der 100.000 Fans erhoben sich. Sie sangen – alle. Auch die Fans von Everton stimmten mit ein.“ Seit dem Unglück von Hillsborough ist die Textzeile „You’ll never walk alone“ auch Teil des Liverpooler Vereinswappens.

Arsenal London: Lukas Podolski wieder im Training

Nach zweimonatiger Verletzungspause aufgrund einer Oberschenkelmuskelverletzung konnte Fußballnationalspieler Lukas Podolski beim FC Arsenal London jetzt endlich wieder das Training aufnehmen.

Der 28-jährige berichtete auf seiner Facebook-Seite: „Zurück auf dem Rasen! Geiles Gefühl.“ Daneben prangte ein Foto mit Podolski in Laufschuhen und ausgelassener Freude.

Am 27. August hatte sich Podolski im Champions League Playoff-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul die hartnäckige Blessur zugezogen, damals war eine Verletzungspause von rund zwei Monaten orakelt worden.

Hannover 96: Zieler schließt Wechsel aus

Hannovers Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler will auch in der nächsten Spielzeit bei den Niedersachsen im Tor spielen, obwohl er in seinem 2015 auslaufenden Kontrakt eine Ausstiegsklausel besitzt. „Im Moment gehe ich davon aus, dass ich einen Wechsel im kommenden Sommer ausschließen kann“, so Zieler in der Bild-Zeitung.

Medien hatten zuvor berichtet, dass der Torhüter für eine festgeschriebene Transferentschädigung von ca. 8 Millionen € den Verein wechseln könnte. Zieler: „Falls ein Wechsel infrage kommt, dann zu einem Spitzenklub. Im Moment will ich mich damit aber nicht beschäftigen. Auch ein Wechsel ins Auslands käme natürlich infrage, da ich bei Manchester United eine tolle Ausbildung genossen habe, es kam jedoch nicht zu einem Premier League Einsatz. Natürlich ist der Reiz, das nachzuholen, bei mir vorhanden. Aber das muss nicht in den nächsten ein oder zwei Jahren der Fall sein.“

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FC Chelsea: Schürrle schwärmt von Coach Mourinho

Fußballnationalspieler André Schürrle ist von seinem Trainer beim FC Chelsea José Mourinho total begeistert: „Ich bin sehr zufrieden, es macht mir riesigen Spaß, mit ihm zu arbeiten. Der Trainer hat an meiner Entwicklung einen sehr großen Anteil, da er immer das Maximum verlangt!“

Schürrle ergänzte nach dem 3:0-Sieg der Londoner auf Schalke in der Champions League, dass es ihm gut tue, dass er sich immer wieder beweisen müsse.

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Borussia Dortmund: Klopp lehnt englische Angebote ab

Im Interview mit der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ hat Dortmunds Trainer Jürgen Klopp erklärt, dass es einige Clubs aus der Premier League gegeben habe, die ihn angerufen hätten, um mit ihm zu sprechen: „Aber für mich gab es keinen Grund, mit ihnen zu reden, weil sie keine Chance haben“, so der 46-jährige vor der Champions League Partie heute Abend in London beim FC Arsenal.

Angeblich sollen der FC Chelsea und Manchester City Klopp kontaktiert haben. „Ich kann natürlich bei russischen, chinesischen oder englischen Clubs mehr Geld bekommen, und Geld spielt ja auch eine Rolle, da ich nicht Mahatma Gandhi bin. Doch trotzdem ist Geld nicht das wichtigste. Du musst im Leben zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und zur Zeit bin ich am richtigen Ort.

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UEFA: Weiter Bundesliga-Rückstand bei Fünfjahreswertung

Obwohl die Bundesligamannschaften in den internationalen Wettbewerben in den letzten Jahren immer eine gute Figur abgegeben haben, bleibt der Rückstand auf England in der UEFA Fünfjahreswertung weiter bestehen.

Dieser ist sogar minimal auf 1,965 Punkte gestiegen, obwohl die sechs deutschen Vertreter in der letzten Europapokalrunde fünf Siege verzeichnen konnten. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die englischen Clubs in der Europa League drei Triumphe feiern durften. Auf Platz eins rangiert weiterhin die spanische Primera Division mit 80,998 Punkten, gefolgt von der Premier League (74,320 Punkte) und eben der deutschen Bundesliga (72,355 Punkte). Auf Platz vier folgt die italienische Serie A mit veritablem Abstand auf Deutschland (14,417 Zähler).

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Werder Bremen: Sportdirektor Eichin will de Bruyne zurück

Werder Bremens Sportdirektor Thomas Eichin möchte Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne vom FC Chelsea zurück an die Weser holen. „Da Kevin in London nicht zufrieden ist, stehen wir gerne als erster Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärte Eichin in der Bild-Zeitung. „Ich bin über Kevins Situation informiert und habe Kontakt zu seinem Berater.“

Am Dienstagabend stand der Mittelfeldspieler nicht im Kader für das Champions League Spiel bei Rumäniens Meister Steaua Bukarest. Als Blues-Coach José Mourinho auf der offiziellen UEFA-Pressekonferenz zur Situation des belgischen Nationalspielers befragt worden war, verließ das Entfant Terrible wütend den Presseraum. In der letzten Spielzeit erzielte de Bruyne für die Werderaner zehn Treffer in 33 Partien.

 

England: Lewis Holtby führt Tottenham in nächste Pokalrunde

Im englischen Liga-Pokal hat Schalkes Ex-Profi und Nationalspieler Lewis Holtby beim 4:0-Erfolg seines Premier-League-Clubs Tottenham Hotspurs gegen Aston Villa gleich drei Tore vorbereitet. André Schürrles Verein FC Chelsea gewann bei Drittligist Swindon mit 2:0, der Ex-Leverkusener saß dabei 90 min auf der Ersatzbank, er wurde von Trainer José Mourinho geschont.

Sascha Riether, der in der Bundesliga schon für Wolfsburg, Köln und Freiburg auflief und nun für den FC Fulham die Schuhe schnürt, siegte mit 2:1 gegen den FC Everton und zog so in die nächste Pokalrunde ein. Heute steht noch das Topspiel des Ligapokals an, Manchester United trifft auf den FC Liverpool.

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