André Schürrle: Mit Mourinho zur WM!

Nach Anlaufproblemen fühlt sich André Schürrle mittlerweile auf der Insel pudelwohl. Gegen Felix Magaths Fulham durfte der Stürmer des FC Chelsea zum ersten Mal seit Neujahr wieder in der Liga-Startelf auflaufen und ballerte beim 3:1 per Hattrick die Cottagers im Alleingang ab!

André Schürrle beim Torjubel (Foto: www.facebook.com/AndreSchurrle)

André Schürrle beim Torjubel (Foto: www.facebook.com/AndreSchurrle)

„Weil ich zu Beginn des Jahres wenig Spielpraxis bekam, musste ich einfach mehr machen“, gibt Schürrle in der Bild-Zeitung zu. „Und das habe ich getan. Ich habe vor und nach dem Training individuell gearbeitet. Wenn man wenig spielt, braucht man auch keine freien Tage. Also habe ich an freien Tagen auch nicht freigemacht, sondern bin privat in Fitnessstudios in London gegangen, war danach auch manchmal noch ein paar Bahnen schwimmen.“

Schürrle weiter: „Der Wechsel zu Chelsea und die Arbeit unter José Mourinho hat mich besser und stärker gemacht. José Mourinho hat mir nochmal verdeutlicht, dass man noch etwas mehr braucht an Robustheit – gerade in der Premier League. Das habe ich angenommen. Immer wenn ich gespielt habe. Auch wenn es nur zehn Minuten waren, wollte ich ihm zeigen, dass ich meine Aggressivität und Zweikampfführung verbessern will. Die Arbeit trägt jetzt Früchte.“

Mourinho bringt den Nationalspieler in WM-Form, so springt der Ex-Leverkusener auf jeden Fall auf den Flieger nach Brasilien. „Er hat sicherlich einen Anteil an meiner jetzt noch stärkeren Verfassung“, weiß Schürrle. „José Mourinho ist bekannt dafür, dass er Spieler ein bisschen reizt, kitzelt und anstachelt, um besser zu werden. Ich bin ein Spieler, der unbedingt besser werden und bei der WM ein sehr, sehr gutes Turnier spielen will.“

Über Löws Alarm-Rede meint der Torjäger (6 Saisontore/11 Länderspieltreffer): „Der Bundestrainer hat die Themen auch in der Mannschaftssitzung noch mal angesprochen und verdeutlicht. Er hat betont, dass es jetzt einfach gilt, die nächsten Monate für jeden zählen, wenn er bei der WM dabei sein will. Das ist in der Mannschaft angekommen. Es ist ganz gut, dass drei Monate vor der WM nochmal zusätzlicher Druck aufgebaut wird. Wir Spieler wissen, dass Druck dazu gehört.“

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