Kategorie-Archiv: DFL

Freistoßspray sorgt für mehr Tore

Scheinbar hat das im Herbst eingeführte Freistoßspray großen Einfluss auf die Torgefahr der Fußballer. Denn seit Einführung der Mauermarkierung wurden viel mehr Freistoßtore als zuvor erzielt.

Nach Freistößen gibt es wieder mehr Tore (Foto: Torsten Bogdenand  / pixelio.de)

Nach Freistößen gibt es wieder mehr Tore (Foto: Torsten Bogdenand / pixelio.de)

In der abgelaufenen Hinrunde ist das Freistoßspray in der Bundesliga mit großem Medienecho zur Einführung gelangt. Bevor die Unparteiischen jedoch die Sprühdosen einsetzen durften, mussten die Freistoßschützen noch sieben Spieltage lang warten.

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Spielerberater sahnen ab

Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Fettes Jahr“ darüber, dass im deutschen Profifußball die Spieleragenten innerhalb einer Spielzeit über 100 Millionen € an Honoraren abgesahnt haben.

Spielerberater sahen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Spielerberater sahnen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Dies soll aus bisher unveröffentlichten Unterlagen der Deutschen Fußballliga (DFL) hervorgehen, die sich mit den finanziellen Daten der Saison 2013/14 beschäftigen. Auf Nachfrage wollte sich DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig nicht zu den Summen äußern. Bei ca. 70 Millionen € lagt die Summe, die vor vier Jahren an die Berater geflossen ist.

Bei Vertragsverlängerungen bekommen Spielerberater normalerweise zwischen fünf und 15 % des Jahresbruttogehalts ihrer Klienten. Zu gleichen Anteilen an Handgeld und Ablösesumme partizipieren die Berater sehr oft, wenn ihre Spieler den Club wechseln.

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Borussia Dortmund beantragt Verlegung des Revierderbys

Borussia Dortmund hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) aus Sicherheitsgründen einen Antrag auf Vorverlegung des Revierderbys gegen den FC Schalke 04 gestellt. Ursprünglich soll der Klassiker am 25. März um 20 Uhr stattfinden.

DFL-Präsident Reinhard Rauball begrüßt Franz Beckenbauer (Foto: DFL/Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

DFL-Präsident Reinhard Rauball (rechts) begrüßt Franz Beckenbauer (Foto: DFL/Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Der Fußball-Bundesligist erklärte heute, dass die Zugangsphase zum Stadion bei Tageslicht durchgeführt werden solle. Anstoß ist am Dienstagabend eigentlich um 20 Uhr, jetzt soll die Partie auf 18 Uhr vorverlegt werden.

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Dresdner Fan-Krawalle: Bielefeld für Dynamos Ligaausschluss

Im Vorfeld und während der Zweitligapartie zwischen Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden (1:1) am Freitag, kam es wieder mal zu schweren Fan-Ausschreitungen.

Über 3.000 Dynamo-Anhänger traten den Weg Richtung Bielefelder Alm an, darunter waren einige, denen es nur um Gewalt ging. Nach den Ausschreitungen sprach Bielefelds Geschäftsführer Marcus Uhlig von einer Bilanz des Grauens, dabei wurden 17 Polizisten verletzt, bei zwei Beamten mussten die schweren Blessuren sogar im Krankenhaus behandelt werden.

Fans von Dynamo Dresden sorgten wieder mal für schwere Krawalle! (Foto: Ute Kawik  / pixelio.de)

Fans von Dynamo Dresden sorgten wieder mal für schwere Krawalle! (Foto: Ute Kawik / pixelio.de)

Zudem fügten so genannte Dynamo-Fans einem Polizei-Pferd Schnittwunden zu. Der Dresdner Mob stürmte einen Supermarkt, in der Arena gab es Vandalismus und Diebstahl. Die Polizei Bielefeld erstattete dabei 22 Strafanzeigen, vorläufig festgenommen wurden jedoch nur drei Personen.

Einer der Festgenommenen trat zuvor einer Polizeibeamtin einen Mülleimer vors Knie, ein zweiter schleuderte eine 1,5 l PET-Flasche in Richtung einer Polizistin, der dritte war so volltrunken, dass man ihn nicht mehr ins Stadion lassen konnte.

Außerdem wurde im Stadion noch ein Anhänger von Dynamo festgesetzt, bei ihm wurden Rasierklingen (!) gefunden. Uhlig: „Das gehört nicht unbedingt zu dem, was man mit ins Stadion nimmt. Beide Vereine haben im Vorfeld des Spiels gemeinsam mit der Polizei alles getan, um solche Gewaltexzesse zu vermeiden.“

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DFL: Torlinientechnik rückt näher

„Bis zum März 2014 werden wir eine Grundsatzentscheidung über die Einführung der neuen Technik fällen und den Clubs bis dahin eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen“, erklärte der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) Reinhard Rauball im Anschluss an die Mitgliederversammlung, an der 35 Bundesligaclubs teilgenommen haben. Die Vertreter des HSV konnten wegen des Sturmtiefs Xaver nicht nach Frankfurt/Main reisen.

Pressemitteilung der DFL

Pressemitteilung der DFL

„Wir können nach dieser Grundsatzentscheidung über eine mögliche vorzeitige Einführung technischer Hilfsmittel bereits ab der Saison 2014/2015 befinden“, ergänzt DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb Andreas Rettig. Bislang wurde der Einsatz der Torlinientechnik in der Bundesliga vor 2015/2016 kategorisch ausgeschlossen.

Bis zum März 2014 soll eine Expertenkommission der DFL Erfahrungswerte mit der Technologie auswerten, die schon in nationalen Ligen der Niederlande und in England ebenso eingesetzt wird, wie auch bei der anstehenden Klub-WM in Marokko. Nach der Analyse in den Bereichen Investitionsvolumen, Geschwindigkeit, Infrastruktur, Zuverlässigkeit und Genauigkeit sollen die Mitglieder des Ligaverbandes entsprechend informiert werden.

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Niedersachsen-Derby: Riesenkrawalle in Hannover!

Offene Briefe, Facebookseite der Polizei, Appelle der Spieler und Verantwortlichen an die Fans, Aufruf von Witwe Thersa Enke im Vorfeld des brisanten Niedersachsenderbys: all das ist gestern Abend in Hannover förmlich verpufft.

Die Einsatzleitung der Polizei Hannover (Foto: Polizei Hannover)

Die Einsatzleitung der Polizei Hannover (Foto: Polizei Hannover)

Denn sowohl vor dem Spiel der 96er gegen Eintracht Braunschweig als auch nach der Partie (0:0) gab es schwere Ausschreitungen. Mit Wasserwerfern, Helicopter und einem Großaufgebot war die Polizei im Einsatz.

Bereits um 18.55 Uhr warnte die Polizei auf ihrem Facebookauftritt „Polizei Hannover aktuell“: „An der Stadionbrücke eskaliert die Situation, Polizeibeamte wurden massiv mit Pyrotechnik beschossen. Haltet Euch aus diesem Bereich fern, es ist gefährlich!“

Im grellen Scheinwerferlicht der Wasserwerfer bewarfen 96-Chaoten die Polizei mit Flaschen, die antwortete mit Tränengas und Schlagstöcken. Über der HDI Arena sondierte zudem ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera die brenzlige Lage. So wurden die Beamten aus der Luft logistisch unterstützt.

DFL-Boss Andreas Rettig sagte der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ bereits vor dem Anpfiff: „Es ist eine Katastrophe, was hier bislang passiert ist. So macht das keinen Spaß mehr.“ Ein friedlicher Fußballfan ergänzte: „Ich bin nur hier, um ein Fußballspiel anzusehen – und jetzt fühle ich mich wie im Krieg!“

Trotzdem zog die Polizei Hannover um Mitternacht schon ein positives Zwischenfazit: „Das Gesamtkonzept ist komplett aufgegangen“, so ein Polizeisprecher. „Bei Krawallmachern haben wir auf einen massenhaften Zugriff verzichtet, um unbeteiligte Dritte zu schützen.“

Ferner gab die Polizei Hannover um 0.13 Uhr folgende Bilanz-Pressemeldung heraus:

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DFL: Reinhard Rauball für drei weitere Jahre im Amt

Für drei weitere Jahre bleibt Reinhard Rauball Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Auf der Generalversammlung in Berlin wurde der 66- jährige ohne Gegenvotum in seinem Amt bestätigt und kann somit seine dritte Amtszeit (seit 2007) antreten.

Rauball freute sich natürlich riesig: „Diese Wahl nehme ich gerne an und freue mich auf die Herausforderung. Ich bedanke mich für das großartige Votum.“

Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden der erste Vizepräsident Peter Peters (Finanzvorstand von Schalke 04) und der zweite Vizepräsident Harald Strutz (Präsident von Mainz 05) gewählt.

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DFB bezeichnet Rettig-Kritik als Sommertheater

Die öffentliche Kritik seitens der Deutschen Fußballliga (DFL) hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als Sommertheater betitelt. Nach der DFB-Präsidiumssitzung am Freitag erklärte Niersbach, dass das, was man in den letzten Tagen erlebt habe, ein Stück weit Sommertheater gewesen sei.

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig wurde deutlich in die Schranken gewiesen, auf ihn kommen jetzt wohl schwierige Zeiten zu. Niersbach ergänzte: „Hart und offen wurde das Thema angesprochen, dabei war die zentrale Frage, ob hier die Meinungsäußerung eines einzelnen DFL-Geschäftsführers vorliege oder eine Art Sammelklage der Ligavertreter. Hier wurde eindeutig festgestellt, dass es keine konzertierte Aktion gewesen sei.“

DFL-Präsident Reinhard Rauball erklärte dem sid, dass es keine konzertierte Aktion gegen DFB gegeben habe, weder in diesem noch in einem anderen Fall. Es habe in der Historie des Ligaverbandes noch nie eine Sammelklage gegeben. „Es wird sie auch nicht geben“, so Rauball. „Wir werden die Äußerungen von Andreas Rettig im Spitzengespräch in aller Sachlichkeit ansprechen und darüber befinden.“

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Bruchhagen kritisiert DFL

Der Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, hat scharfe Kritik an der deutschen Fußballliga (DFL) bezüglich der Attacken gegen den Deutschen Fußballbund (DFB) geäußert.

Gegenüber dem Fernsehsender Sport1 erklärte Bruchhagen, dass er vom Inhalt her tendenziell nichts auszusetzen habe. „Ich hätte das ganze aber lieber intern besprochen.“

Der 64-jährige sei nicht mit allen Punkten einverstanden, auf die der Geschäftsführer Andreas Rettig in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verwiesen hatte. „Mich stört vor allem die Art und Weise, wie die Kritikpunkte an die Öffentlichkeit gekommen sind. Das sind Dinge die wir in der Zukunft besprechen müssen, es macht mehr Sinn, das intern und bilateral in die Tat umzusetzen.“

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Am 21. Juni kommen neue Spielpläne

Am 21. Juni wird die Deutsche Fußballliga (DFL) den Spielplan für die 51. Bundesligasaison präsentieren.

Auch die Ansetzungen der Zweiten Bundesliga werden dann im Rahmen einer Pressekonferenz, an der DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (ab 12 Uhr) teilnehmen wird, präsentiert.

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