Kategorie-Archiv: Allgemein

Marco Reus: Halbe Million Euro für Fahren ohne Führerschein!

  • Fünfmal ohne Lappen erwischt, mit gefälschten Papieren unterwegs!

Was ist bloß in Marco Reus gefahren? Der Fußballstar wurde fünfmal geblitzt, weil er sein Gaspedal zu weit durchgetreten hatte. Doch erst jetzt fiel den Ordnungsbehörden auf, dass der BVB-Kicker gar keinen Lappen hat. Medienberichten zufolge musste er dafür jetzt 540.000 € Strafe berappen! Laut WDR soll Reus sogar lange mit gefälschten Papieren unterwegs gewesen sein.

Marko Reus hat noch nie einen Führerschein besessen (Foto: RainerSturm  / pixelio.de)

Marko Reus hat noch nie einen Führerschein besessen (Foto: RainerSturm / pixelio.de)

In Deutschland wurde wohl noch nie ein so teurer Strafzettel vergeben, die Bild-Zeitung berichtet, dass Nationalspieler Marko Reus für das Fahren ohne Führerschein 540.000 € hinlegen muss.

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Bundesliga: Stets stupides Gesäusel nach Trainerwechsel

Wenn im Profifußball ein Trainerwechsel vollzogen worden ist, hört man von Profis und Funktionären stets stupides, branchenübliches Gesäusel.

Di Matteo ist Flüsterer und Fleißarbeiter (Repro: Uwe Jansen)

Di Matteo ist Flüsterer und Fleißarbeiter (Repro: Uwe Jansen)

Schon spannend, was beispielsweise Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes nach dem Debüt von Neu-Coach Roberto di Matteo in die Mikrofone der Reporter rehaugengleich rekapituliert: „Der Trainer ist ein ruhiger Typ, der klare Anweisungen erteilt, klare Vorstellungen hat und ein klares Spielsystem verfolgt. Er strahlt unheimlich viel aus. Er arbeitet sehr genau.

Wenn ich auf das Trainingsgelände fahre, ist schon alles für die nächste Einheit vorbereitet. Er hat einen klaren Plan vor Augen und teilt uns vor jeder Einheit mit, wo der Schwerpunkt liegen wird. Während des Trainings arbeiten wir sehr intensiv, lange und vielschichtig. Das Trainerteam gibt viele Ratschläge und Korrekturen und sagt, wenn etwas gut oder schlecht läuft. So weiß jeder, woran er ist. Es sind immer klare Ansprachen, an denen sich jeder orientieren kann.“ Interessant.

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Länderspiele: Kritik an RTL-Übertragung

Das „Handelsblatt“ aus Düsseldorf hat jetzt die Länderspiegelübertragungen von RTL analysiert und ist zu dem Entschluss gekommen, dass der Kölner Sender statt mit Fachwissen lediglich mit unprofessionellem Verhalten vor der Kamera, Peinlichkeiten und Phrasen aufwarte.

RTL-Kommentator Marco Hagemann (Foto: © RTL / Stefan Gregorowius)

RTL-Kommentator Marco Hagemann (Foto: © RTL / Stefan Gregorowius)

RTL berichte über Fußball nicht besser als ZDF und ARD, so der Autor. Experte Jens Lehmann passe zu zum momentan eher niedrigen Niveau der DFB-Elf. So habe der Zuschauer während der Halbzeitpause der Länderspiegel Übertragung bei RTL keinen Unterschied zwischen dem Privatsender auf der einen und ZDF und ARD auf der anderen Seite sehen können, Moderator Florian König hatte so nach einer langen Werbeunterbrechung die Höhepunkte der ersten Hälfte exakt 1 min lang zusammengefasst.

Dabei spielte RTL-Experte Jens Lehmann überhaupt keine Rolle, die zweite Werbeunterbrechung habe dann den Rest der fünfzehnminütigen Pause ausgefüllt. Glück für RTL: In den ersten 40 min hatte das Spiel kaum Highlights zu bieten. Die Kölner übertrugen am Dienstagabend das dritte von insgesamt 20 Qualifikationsspiel zur EM 2016 und WM 2018, für die Übertragungsrechte hat der Sender ca. 1 Million € auf den Tisch gelegt.

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Schnee auf der Schale! Bayern holt März-Meistertitel

Zum 24. Mal in der Klubgeschichte holt der FC Bayern die Deutsche Meisterschaft nach München. So früh wie noch nie ein Verein zuvor. Da es vor dem 3:1-Sieg bei Hertha BSC in der Hauptstadt hagelte, lag zum ersten Mal in der DFB-Historie sozusagen Schnee auf der Schale!

„Glückwunsch an alle für diese Riesensaison“, jubelte Bayern-Trainer Pep Guardiola erleichtert nach dem Schlusspfiff. „Vielen, vielen Dank an den Verein für diese Gelegenheit, hier zu sein und diese überragenden Spieler trainieren zu dürfen“, ergänzt der Katalane.

Bayern feiert mit Schnee auf der Schale! (Foto: www.facebook.com/FCBayern)

Bayern feiert mit Schnee auf der Schale! (Foto: www.facebook.com/FCBayern)

Sportvorstand Matthias Sammer sagte: „In allererster Linie gebührt das Lob dem Trainer und der Mannschaft. Nach der letzten erfolgreichen Saison haben wir sehr zielstrebig weiter gearbeitet und sind noch früher Meister als im letzten Jahr. Wir sind happy. Wir haben eine Konzentration und ein Momentum, das ist unglaublich. Wir haben im letzten Jahr etwas gebaut, ein Fundament mit starken Charakteren. Wir haben uns dann noch punktuell verändert und weiterentwickelt.“

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Cacau kritisiert WM-Gastgeber Brasilien

VfB Stuttgarts Torjäger Cacau ist unter die Schreiberlinge gegangen und hat ein Buch „Cacau – Immer den Blick nach oben“ herausgebracht, das er jetzt vorgestellte. Nach der offiziellen Präsentation ließ der Ex-Nationalspieler kein gutes Haar an den WM-Vorbereitungen seines Heimatlandes Brasilien.

„Die Regierung trägt eine Teilschuld an dieser Situation. Viele Versprechungen wurden erst gemacht und dann nicht eingehalten“, so der VfB-Profi auf dfb.de zu den Protesten im Land des WM-Gastgebers.

„Cacau – Immer den Blick nach oben“

„Cacau – Immer den Blick nach oben“

„Die Menschen in Brasilien hätten gerne gute Krankenhäuser. Sehr viele Steuergelder, weit mehr als angekündigt, wurden in den Bau der Stadien gesteckt, aber die Menschen in Brasilien hätten gerne gute Krankenhäuser, moderne Schulen und neue Straßen“, ergänzte Cacau. Der 32-Jährige wuchs im Bundesstaat São Paulo in ärmlichen Verhältnissen auf und kickt seit 14 Jahren in Deutschland.

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Bayern gegen HSV: Selbstzufriedenheit stinkt Trainer van Marwijk

  • einige sind eingeschlafen
  • 10 Spieler unter Niveau
  • Adler und Ilicevic fallen aus
  • Guaradiola: Ist Kreuzer verrückt?!

 

Bei der Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel hat HSV-Trainer Bert van Marwijk mächtig Dampf abgelassen. „Die Zufriedenheit, die hier herrscht, beginnt mich zu irritieren. Ich höre jeden Tag Sachen, von denen ich denke, das kann doch nicht wahr sein. Ich habe schon viele Dinge geändert, muss aber noch mehr ändern. Das hat auch mit Disziplin zu tun. Das wird noch wichtiger werden“, so Holland-Berti.

Außerdem rechnet der Coach mit seiner Mannschaft ab, hat die 0:2-Heimpleite gegen den FC Augsburg immer noch nicht verwunden: „Wenn zehn Spieler weit unter Niveau spielen – das habe ich noch nie erlebt. Ich habe das Gefühl, dass es eine mentale Sache ist, die von allen hier fast akzeptiert wird. Ich werde keine Ruhe haben, bis ich eine Lösung finde.

In Hamburg hat man sich an eine gewisse Selbstgefälligkeit nach einigen guten Spielen bereits gewöhnt. Das kann doch nicht wahr sein, einige Spieler sind eingeschlafen die muss man erst einmal wachrütteln. In meiner ganzen Karriere bin ich noch nie zu einem Spiel gefahren und habe gedacht, dass ich das sowieso verliere. Wenn das einmal so weit sein sollte, dann höre ich mit meinem Beruf auf.“

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WM 2014: Deutsche Hammergruppe mit Portugal, Ghana und USA

Jetzt ist es raus: Deutschland spielt in der Hitze-Gruppe G mit den Spielorten Salvador, Fortaleza und Recife. Am 16. Juni trifft die Löw-Elf in Salvador zuerst auf Portugal, am 21. Juni  in Fortaleza auf Ghana mit Schalkes Kevin-Prince Boateng sowie am 26. Juni auf die USA mit Trainer Jürgen Klinsmann. Eine echte Hammer-Gruppe also! Das Eröffnungsspiel bestreiten am 12. Juni 2014 Brasilien und Kroatien!

Der Strand von Recife, Spielort der DFB-Elf (Foto: Dieter Hopf  / pixelio.de)

Der Strand von Recife, Spielort der DFB-Elf (Foto: Dieter Hopf / pixelio.de)

Für Kritik sorgte im Vorfeld die Zusammensetzung der Auslosungstöpfe. „Wie beispielsweise Mannschaften wie die Schweiz oder Kolumbien in den Topf A gekommen sind, erschließt sich mir nicht“, so Löw. Dort wären früher Holland oder Italien bei gewesen. Wir waren im Vorfeld in Gedanken schon einmal alle Gruppen durchgegangen.“

 

Optimal wären die Gruppen H und F gewesen, der reinste Horror mit der „Grünen Hölle“ Manaus eben die Gruppe E, die Gruppe G ist auch ambitioniert. Schließlich ist es in Fortaleza (21. Juni, 16 Uhr Ortszeit gegen Ghana) im Juni und Juli immer sehr heiß, ebenso in Salvador (16.6., 13 Uhr gegen Portugal) und Recife, wo Deutschland auch zur Mittagszeit um 13 Uhr am 24. Juni auf Klinsis USA trifft. Dort herrschen zur WM-Zeit Temperaturen zwischen 26 und 30 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 94 %.

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1. FC Köln: Vorstand im Amt bestätigt

Die traditionell mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung des 1. FC Köln bestätigte gestern mit überwältigender Mehrheit den amtierenden Vorstand um Präsident Werner Spinner, Markus Ritterbach und Vizeweltmeister Toni Schumacher. Acht Tage nach Eröffnung der Karnevalssession ging es für FC-Verhältnisse in der LANXESS arena ungewohnt harmonisch zu, zu Beginn wurde die Club-Hymne geschmettert.

Das kölsche Dreigestirn aus der Kommandozentrale bekam aus dem Plenum ein Rekord-Votum von rund 90 % der Mitglieder, so stimmten nur acht von 1.285 stimmberechtigten FC-Fans gegen das Trio, das in den Augen der Mitglieder erfolgreiche Arbeit abliefert.

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FC Liverpool: 50 Jahre „You’ll never walk alone“

In diesen Tagen feiert das wohl legendärste Fußballlied der Welt „You’ll never walk alone“ sein goldenes Jubiläum. Denn im November 1963 wurden elf Textzeilen legendär.

Damals präsentiert der Stadionsprecher bei den Heimspielen der Liverpooler im berühmten Stadion an der Anfield Road die aktuellen Charts von Rang 1-10, Platz 1 dudelt anschließend auch durch die Boxen.

Am 2. November 1963 kicken die Reds gegen Leicester City und von Platz 1 der Hitliste grüßen „Gerry & The Pacemakers“ mit „You’ll never walk alone“. Die Band hat den nötigen Stallgeruch, kommt aus Liverpool, alle Mitglieder sind glühende Anhänger der Reds.

Das Wappen mit dem Kultsong!

Das Wappen mit dem Kultsong!

Auch zwei Wochen später beim 2:0-Triumph über den FC Fulham ist „You’ll never walk alone“ immer noch Spitzenreiter der Charts, so dass die Ballade erneut aufgelegt wird. Mittlerweile grölen die Treuesten auf der Kop-Tribüne mit biergeschwängerter Stimme lauthals mit. Erneut 14 Tage später ist die Liverpooler Band inzwischen von ihren Lokalrivalen den „Beatles“ von Platz 1 verdrängt worden, so dass vor der Partie gegen Burnley die Klänge von „She loves you“ durch die Lautsprecher hallen.

Nach Ende des berühmten „Beatles“-Songs wollen die 28.000 im Kop aber wieder „ihr“ Lied hören, nämlich „You’ll never walk alone“. Tausende Kehlen appellieren beim Einlauf der Teams an die Stadionregie „Where is our Song?“, die sofort reagiert und „You’ll never walk alone“ anspielt. Das gesamte Stadion stimmt in die Hymne mit ein. Ab jetzt nimmt der Siegeszug des Hits seinen Lauf…

Gerry Marsden, Kopf der Band, die den Song weltberühmt machte (seit Veröffentlichung der Originalfassung von 1945 wurden über 100 Coverversionen eingespielt), ließen den Song erstmalig im Liverpooler Cavern Club auf die Leute los: „Die Menschen hörten auf zu tanzen, sie starrten uns an. Doch als er fertig war, brach ein unglaublicher Jubel aus, die Leute hatten Tränen in den Augen. Dieser Song hatte sie berührt, wo kaum ein Lied hinkommt – in ihre Herzen“, so Marsden im Bonner „General Anzeiger“. An diesem Abend war auch Paul McCartney zu Gast im Cavern Club und verriet: „Zuerst dachte ich: Jetzt seid ihr vollkommen durchgedreht! Aber jetzt weiß ich es besser: dieses Lied ist einmalig.“

Im April 1989 ereignete sich in England das tragische Unglück von Hillsborough, bei dem 96 Liverpool-Fans darunter viele Kinder und Frauen während des FA-Cup-Halbfinales in Sheffield durch falsche Reaktionen von Ordnern und Polizei zu Tode gekommen waren. Vor dem FA-Cup-Finale im Londoner Wembley Stadion gegen den Lokalrivalen FC Everton sollte Marsden im Gedenken an die Opfer die Liverpooler Clubhymne singen.

„Als ich das Lied anstimmen wollte, brach ich in Tränen aus“, erinnert sich Marsden. „Doch die Stimmen der 100.000 Fans erhoben sich. Sie sangen – alle. Auch die Fans von Everton stimmten mit ein.“ Seit dem Unglück von Hillsborough ist die Textzeile „You’ll never walk alone“ auch Teil des Liverpooler Vereinswappens.

Champions League Finale 2015 in Berlin

2015 findet das Endspiel der Champions League in Berlin statt. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, freut sich über die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

2015 findet das Finale der Champions League in Berlin statt (Foto: Elke Handke / pixelio.de)

2015 findet das Finale der Champions League in Berlin statt (Foto: Elke Handke / pixelio.de)

Auf der Sitzung des UEFA Exekutivkomitees in London, wo auch am Samstag das Finale der Champions League 2013 ausgetragen wird, wurde der Zuschlag für Berlin der Öffentlichkeit präsentiert.

„Für die Hauptstadt Berlin bedeutet die Austragung des Finales der Champions League sehr viel“, so Wowereit. „Es ist ein starkes Signal für die Sportstadt Berlin. Nach schon drei Jahren bekommt Deutschland also wieder den Zuschlag für ein Champions League Endspiel. Die Champions League ist zudem ein wichtiger europäischer Klubwettbewerb, ein weiteres außergewöhnliches Sportereignis, das internationale von immenser Bedeutung ist.“

Wowereit bekräftigte dabei, dass bei der so „Final Week“ nicht nur das Männerfinale ausgetragen wird, sondern auch in zeitlicher Nähe das Champions League Endspiel der Frauen. „Auch für dieses Finale ist Berlin ein würdiger Austragungsort“, weiß der Regierende Bürgermeister. „Berlin hat das seit Jahren mit den Endspielen um den DFB-Pokal immer wieder unter Beweis gestellt. Das Olympiastadion in Berlin ist Garant für eine stimmungsvolle Zuschauerkulisse und gehört auch weltweit mittlerweile zu den Wahrzeichen für großen Sport.

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