Schlagwort-Archiv: DFL

Spielerberater sahnen ab

Der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Fettes Jahr“ darüber, dass im deutschen Profifußball die Spieleragenten innerhalb einer Spielzeit über 100 Millionen € an Honoraren abgesahnt haben.

Spielerberater sahen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Spielerberater sahnen kräftig ab (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Dies soll aus bisher unveröffentlichten Unterlagen der Deutschen Fußballliga (DFL) hervorgehen, die sich mit den finanziellen Daten der Saison 2013/14 beschäftigen. Auf Nachfrage wollte sich DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig nicht zu den Summen äußern. Bei ca. 70 Millionen € lagt die Summe, die vor vier Jahren an die Berater geflossen ist.

Bei Vertragsverlängerungen bekommen Spielerberater normalerweise zwischen fünf und 15 % des Jahresbruttogehalts ihrer Klienten. Zu gleichen Anteilen an Handgeld und Ablösesumme partizipieren die Berater sehr oft, wenn ihre Spieler den Club wechseln.

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Dresdner Fan-Krawalle: Bielefeld für Dynamos Ligaausschluss

Im Vorfeld und während der Zweitligapartie zwischen Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden (1:1) am Freitag, kam es wieder mal zu schweren Fan-Ausschreitungen.

Über 3.000 Dynamo-Anhänger traten den Weg Richtung Bielefelder Alm an, darunter waren einige, denen es nur um Gewalt ging. Nach den Ausschreitungen sprach Bielefelds Geschäftsführer Marcus Uhlig von einer Bilanz des Grauens, dabei wurden 17 Polizisten verletzt, bei zwei Beamten mussten die schweren Blessuren sogar im Krankenhaus behandelt werden.

Fans von Dynamo Dresden sorgten wieder mal für schwere Krawalle! (Foto: Ute Kawik  / pixelio.de)

Fans von Dynamo Dresden sorgten wieder mal für schwere Krawalle! (Foto: Ute Kawik / pixelio.de)

Zudem fügten so genannte Dynamo-Fans einem Polizei-Pferd Schnittwunden zu. Der Dresdner Mob stürmte einen Supermarkt, in der Arena gab es Vandalismus und Diebstahl. Die Polizei Bielefeld erstattete dabei 22 Strafanzeigen, vorläufig festgenommen wurden jedoch nur drei Personen.

Einer der Festgenommenen trat zuvor einer Polizeibeamtin einen Mülleimer vors Knie, ein zweiter schleuderte eine 1,5 l PET-Flasche in Richtung einer Polizistin, der dritte war so volltrunken, dass man ihn nicht mehr ins Stadion lassen konnte.

Außerdem wurde im Stadion noch ein Anhänger von Dynamo festgesetzt, bei ihm wurden Rasierklingen (!) gefunden. Uhlig: „Das gehört nicht unbedingt zu dem, was man mit ins Stadion nimmt. Beide Vereine haben im Vorfeld des Spiels gemeinsam mit der Polizei alles getan, um solche Gewaltexzesse zu vermeiden.“

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DFL: Torlinientechnik rückt näher

„Bis zum März 2014 werden wir eine Grundsatzentscheidung über die Einführung der neuen Technik fällen und den Clubs bis dahin eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen“, erklärte der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) Reinhard Rauball im Anschluss an die Mitgliederversammlung, an der 35 Bundesligaclubs teilgenommen haben. Die Vertreter des HSV konnten wegen des Sturmtiefs Xaver nicht nach Frankfurt/Main reisen.

Pressemitteilung der DFL

Pressemitteilung der DFL

„Wir können nach dieser Grundsatzentscheidung über eine mögliche vorzeitige Einführung technischer Hilfsmittel bereits ab der Saison 2014/2015 befinden“, ergänzt DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb Andreas Rettig. Bislang wurde der Einsatz der Torlinientechnik in der Bundesliga vor 2015/2016 kategorisch ausgeschlossen.

Bis zum März 2014 soll eine Expertenkommission der DFL Erfahrungswerte mit der Technologie auswerten, die schon in nationalen Ligen der Niederlande und in England ebenso eingesetzt wird, wie auch bei der anstehenden Klub-WM in Marokko. Nach der Analyse in den Bereichen Investitionsvolumen, Geschwindigkeit, Infrastruktur, Zuverlässigkeit und Genauigkeit sollen die Mitglieder des Ligaverbandes entsprechend informiert werden.

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FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf

Erst vor einer Woche unterzeichnete der Zweitligist FSV Frankfurt einen Sponsorenvertrag mit der Saudi-Arabischen Fluggesellschaft „Saudia“. Die Fluglinie befördert keine israelischen Staatsbürger, weshalb sie als antisemitisch eingestuft wird.

Daraufhin meldete sich in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ DFL-Präsident Reinhard Rauball zu Wort: „Es darf kein Zweifel aufkommen, dass der deutsche Fußball keine Diskriminierung duldet. Vor diesem Hintergrund wäre es ein klares Signal, wenn der Club, wie bereits angekündigt, das Engagement von Saudia noch einmal überprüft und die Partnerschaft beendet.“

FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf

FSV Frankfurt löst Sponsorenvertrag mit „Saudia“ Airlines auf (Foto: saudiairlines.com)

Danach teilte der Club vom Bornheimer Hang mit, dass das Vertragsverhältnis seitens des FSV Frankfurt unverzüglich beendet werde, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten. Heute war es dann tatsächlich so weit, auf der Homepage veröffentlichten die Frankfurter folgende Meldung:

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Revierderby: Ausschreitungen vor und während der Partie

Vor und während des Revierderbys zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund gab es schwere Ausschreitungen. So wurden am Samstagmittag auf dem Bahnhof Essen-West rund 350 Dortmunder Anhänger festgesetzt, da sie eine polizeiliche Absperrung durchbrochen hatten, und in einen Zug eingestiegen waren. So wurde ein Nothalt provoziert, die so genannten Fans stürmten einen anderen Zug, verließen diesen allerdings schnell wieder.

Anschließend wurden diese BVB-Zuschauer in mehreren Bussen in die Veltins-Arena chauffiert, dabei wurden Scheiben eingeschlagen, außerdem zündeten „Fans“ in den Shuttle-Vehikeln massenweise Bengalos. Dabei konnte ein Täter überführt werden.

Dieses unmögliche Gebaren ging dann vor der Partie weiter, so wurden im Gäste-Fanblock unzählige Feuerwerkskörper abgebrannt, daraufhin schickte Schiedsrichter Knut Kircher aus Rottenburg beide Mannschaften vom Rasen zurück in die Katakomben, Schalkes Stadionsprecher appellierte an die BVB-Fans, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu unterlassen.

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Eintracht Frankfurt: Bruchhagen verlangt Geld vom FC Bayern

Der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt Heribert Bruchhagen hat die Dominanz des FC Bayern München angemahnt. Deshalb möchte der 64-jährige eine Art Solidarpakt einführen. Bruchhagen erklärte in der Sport Bild, das Clubs wie der FC Bayern einen Teil der Champions League Einnahmen an ihre Ligen abgeben müssten. „Es geht nur so, wie es Uli Hoeneß selbst schon einmal gesagt hat: Man muss dazu bereit sein, sich auch selbst zu beschneiden.“

So könne mittels Umverteilung eine neue Konkurrenzsituation geschaffen werden. Bruchhagen: „Ich habe auch schon bei der DFL geäußert, dass wir dafür Sorge tragen müssen, dass die Teilnehmer der Champions League die nationalen Meisterschaften nicht immer nur unter sich austragen, derzeit haben wir allerdings solch eine Situation.“

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DFL: Reinhard Rauball für drei weitere Jahre im Amt

Für drei weitere Jahre bleibt Reinhard Rauball Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Auf der Generalversammlung in Berlin wurde der 66- jährige ohne Gegenvotum in seinem Amt bestätigt und kann somit seine dritte Amtszeit (seit 2007) antreten.

Rauball freute sich natürlich riesig: „Diese Wahl nehme ich gerne an und freue mich auf die Herausforderung. Ich bedanke mich für das großartige Votum.“

Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden der erste Vizepräsident Peter Peters (Finanzvorstand von Schalke 04) und der zweite Vizepräsident Harald Strutz (Präsident von Mainz 05) gewählt.

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Bruchhagen kritisiert DFL

Der Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, hat scharfe Kritik an der deutschen Fußballliga (DFL) bezüglich der Attacken gegen den Deutschen Fußballbund (DFB) geäußert.

Gegenüber dem Fernsehsender Sport1 erklärte Bruchhagen, dass er vom Inhalt her tendenziell nichts auszusetzen habe. „Ich hätte das ganze aber lieber intern besprochen.“

Der 64-jährige sei nicht mit allen Punkten einverstanden, auf die der Geschäftsführer Andreas Rettig in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verwiesen hatte. „Mich stört vor allem die Art und Weise, wie die Kritikpunkte an die Öffentlichkeit gekommen sind. Das sind Dinge die wir in der Zukunft besprechen müssen, es macht mehr Sinn, das intern und bilateral in die Tat umzusetzen.“

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Am 21. Juni kommen neue Spielpläne

Am 21. Juni wird die Deutsche Fußballliga (DFL) den Spielplan für die 51. Bundesligasaison präsentieren.

Auch die Ansetzungen der Zweiten Bundesliga werden dann im Rahmen einer Pressekonferenz, an der DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (ab 12 Uhr) teilnehmen wird, präsentiert.

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