Nationalmannschaft: Jogi Löw warnt sein Stars!

Rund 100 Tage vor dem Start der Fußball-WM 2014 in Brasilien macht Bundestrainer Jogi Löw seinen Jungs mächtig Dampf!

In der Pressekonferenz vor dem morgigen Länderspiel in Stuttgart gegen Chile hat Löw den drohenden Zeigefinger gehoben und höchste Professionalität eingefordert.

Mario Götze, André Schürrle und Marcell Jansen (v.l.) machen sich bereit fürs Training (Foto: www.facebook.com/DFBTeam)

Mario Götze, André Schürrle und Marcell Jansen (v.l.) machen sich bereit fürs Training (Foto: www.facebook.com/DFBTeam)

„Die Uhr tickt. Nur wer sie hört, wird eine reelle Chance haben, dabei zu sein”, so Löw. „Es ist ein Appell an alle, ein Weckruf für manche, dass sie ihr Training, ihren Lebenslauf und ihre Professionalität so nutzen, dass sie die letzten Monate bis zur WM optimal gestalten.“

Löw droht sogar damit, seinen Spielern auf Schritt und Tritt zu folgen. „Wir werden die Spieler überwachen! Die Spieler müssen sich individuell optimieren“, ermahnt Löw. „Die Zeit bis zum Turnier wird für die Spieler mindestens genauso hart wie das Turnier selbst. Die Zeit wird immer enger. Wir haben die Phase der Wahrheit und Klarheit begonnen. Wir werden Entscheidungen treffen müssen, die dem einen oder anderen Spieler wehtun werden.“

Auch Team-Manager Oliver Bierhoff warnt vor zu viel Euphorie: „Wir sind ein Zwölfzylinder, der nicht auf allen Pötten läuft. Das mit dem Titel ist nicht so einfach“, weiß Bierhoff, der mit seinem Golden Goal 1996 im EM-Finale gegen Tschechien in Wmebley für den letzten Titel sorgte. „Das bedeutet viel Arbeit.”

Löw ergänzt: „Es reicht nicht, dass Deutschland auf dem Papier ein Topteam hat. Wir brauchen bei der WM die besten verfügbaren Spieler, nicht die theoretisch besten. Wir sind im Moment nicht in der Lage zu sagen, diese 23 Spieler bilden den Kader.“

Nur wer 100 % Jogis Vorgaben einlöst, wird sein WM-Ticket lösen. „Grundvoraussetzung für die Teilnahme sind absolute Fitness und maximale Belastbarkeit bei einem extrem anstrengenden Turnier in Brasilien“, unterstrich der 54-jährige. „Eine Ausnahme bildet Sami Khedira machen, der nach seinem Kreuzbandriss sehr weit im Aufbautraining ist. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid liefert mit seiner Persönlichkeit einen Mehrwert für die Mannschaft, auch wenn er bis zum Start der WM-Vorbereitung nur zu 80 bis 90 Prozent fit wäre. Das ist aber die Ausnahme, nicht die Regel.“

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